Edi's Blasmusikanten

Seine-Flussschifffahrt   26. Oktober bis 2. November 2017

Einmal mehr wagten sich Edi's Blasmusikanten an ein grosses Abenteuer. Zusammen mit Gerold's Musikvagabunden und einer grossen Fangemeinde starteten sie in Paris zu einer Seine Flussfahrt bis in die Normandie. Die Reise war wie gewohnt von Hugo Lang perfekt organisiert. Edi's und Gerold's spielten an Bord der Amadeus Diamond an fünf Abenden. Das vollständig anwesende Publikum genoss die Konzerte sichtlich und honorierten sie mit herzlichem Applaus. Individuell buchbare Ausflüge ließen die acht Tage zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.



Nasser Auftritt in Guttannen

Am Samstag, 01. Juli 2017 spielten wir am Marktfest in Guttannen. Zum Glück hatte der Gemeindepräsident noch ein Zelt. sonnst wäre dieser Auftritt wohl dem Regen zum Opfer gefallen. So hatten die Marktbesucher wie auch wir einen riesen Spass. 


Wenn Edi's Blasmusikanten unterwegs sind

besuchen sie manchmal auch das Cinéma Nuovo Paradiso. Es handelt sich dabei um das weit und breit einzige Kino, das noch analogen Film vorführen kann. Das jedoch immerhin mit Dolby-Digital-Ton und DTS-Sound. Das Publikum, das heutzutage ein Lichtspielhaus besucht sei sich nicht bewusst, dass es ein "Video-House" oder einen "Beamerroom" betritt. Statt einen Film werden ihm lediglich Pixels vorgesetzt. Das etwas salop zu erklären wird der stolze Kinobesitzer nie müde! Anschliessend stellten sich Edi's in Emmenbrücke, zu hause bei Hansruedi Wäfler, auf einem Vorplatz in Konzertformation auf. Die Nachbarn im Quartier Herdschwand wurden einige Tage vorher mit einem Flyer auf den Anlass aufmerksam gemacht. Trotz sehr kritischer Wetterlage liessen sich gegen 70 Zuhörerinnen und Zuhörer das Ereignis nicht entgehen. In den besagten Breitengraden gibt es nicht alle Tage ein solches Konzert. Und so erhielten die Musikanten viel herzlichen Aplaus. "Das machen wir wieder einmal" war der Tenor.


Edi's Reise in den Norden Juli 2016

TV-Wallis u. Blasmusiktreffen in Naters

Am Samstag, 20. August 2016, mussten Edi's Blasmusikanten schon früh aus den Federn. Hugo sammelte die Kameraden mit seinem Bus nach einem genauen Fahrplan ein. Leider konnte Paul nach einem Unfall nicht mitkommen. Louis Giger sprang in die Bresche. Weiter erklärte sich Silvio Cannone bereit, Sepp mit seinem Bass zu unterstützen. Jetzt, da nach gewissen Turbulenzen und einer Neuformation alle am selben Strick zu ziehen bereit waren, etablierte sich eine hervorragende Stimmung. Die Reise begann bei schönstem Wetter, via Reusstal und Furkapass nach Brig. Nach dem Mittagessen sollten die Musikanten als Novum einmal Studioluft schnuppern. Hanspeter von Siebenthai ist Redaktor beim Lokal-TV Oberwallis. Er ist verantwortlich für die volkstümlichen Belange. "V7" , wie er auch genannt wird, hatte Edi's zu einem Auftritt in seinem Sendegefäss eingeladen. So begann ein Abenteuer der ganz besonderen Art. Die Schweissperlen auf den Stirnen der Interpreten entstanden nicht nur wegen dem gleissenden Scheinwerferlicht. "Und ja nicht in die Kameras schauen!" Einige Stück mussten wir wiederholen. Aber sonst gelang das Fernsehdebüt ganz ordentlich. Die Aufzeichnung wird nun eine Zeit lang dreimal pro Tag ausgestrahlt. Danach dislozierten die neun Mannen nach Naters. Dort war ein Blaskapellentreffen angesagt. Der erste Auftritt begann um 16.00 Uhr. Es war vereinbart, dass jede Formation zwei Mal eine Stunde konzertieren sollte. Würden sich die Einwohner mitten in einem Wohnquartier bis weit über Mitternacht (mit allerdings feinster und schönster Blasmusik) beschallen lassen? Eine solche Toleranz ist allerdings wohl nur im Wallis möglich. Das Ambiente war einzigartig. Viel wurde gescherzt, im Takt geklatscht und gelacht. Es gab gute Gespräche unter Musikanten und auch mit dem sehr  interessierten Publikum. Dann wäre noch zu berichten, dass sich Kari in Naters verliebt hat. Er hat sich nämlich in ein so  genanntes Mellophon verguckt. Bei der Angebeteten handelt es sich um ein Blasinstrument, das hauptsächlich für Begleitstimmen eingesetzt wird. Die sehr elegante Schönheit muss man sich vorstellen wie ein gestrecktes oder abgewickeltes Waldhorn. Eine andere Blaskapelle hatte zwei solche Instrumente im Einsatz. Bald schien schon fast in Stein gemeisselt, dass Kari so ein Mellophon anschaffen will. Zu diesem Entschluss haben seine Kameraden mit Ratschlägen noch gewaltig Vorschub geleistet. Klang die eine Blaskapelle vielleicht besser als die andere? Ja, klar. Aber das Wichtigste ist doch, dass alle mit Freude Musik machen! Oder?